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Sozialverhalten beim Hund

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Sozialverhalten beim Hund

Posted on 30 September 2009 by Astrid Lenz

Beim Sozialverhalten des Hundes spielt auch der Geruchssinn eine sehr wichtige Rolle. Er ist ein Teil der Verständigung untereinander. So beschnuppern sich Hunde gegenseitig die Genitialien, um das Geschlecht des anderen festzustellen.
Rüden erhalten dadurch viele Hinweise z.B. den Zyklus der Hündin (Weibchen). Ausscheidungen werden daher sehr intensiv beschnuppert, was uns Menschen meist eklig erscheint.
Hunde verständigen sich mit ihren Duftmarken.

Damit er später mit Seinesgleichen gut auskommt, sollte ihr Welpe ( auch wenn er erst 10 oder 12  Wochen alt ist ) mit anderen Hunden konfrontiert werden.
Das ist für den kleinen Welpen meist weniger ein Problem, als für den Besitzer. Nur weil Ihr Welpe ( Baby ) klein ist, heißt das nicht, dass er zerbrechlich ist.
Auch wenn ihr Süßer mal ein lautes quietschen oder winseln von sich geben sollte, versuchen Sie ruhig zu bleiben. Es hört sich meist schlimmer an als es ist.

Auch mir ist manches mal fast vor Schreck das Herz in die Hose gerutscht, wenn mein Welpe gequietscht hat.

Sie werden feststellen, dass es dem kleinen Welpen großen Spaß macht, mit seinen Artgenossen rumzutollen. Was er in der Zeit als Welpe nicht lernt,  sich z. B. älteren Hunden gegenüber unter ordnen usw.) wird er später sehr schwer lernen, evt. gar nicht.

Und ein Hund der von seinen Artgenossen immer wieder fern gehalten wird, entwickelt ein gestörtes Verhältnis zu Seinesgleichen. Damit tun Sie ihrem Liebling nichts Gutes.
Wird ihr kleiner Welpe mal aufmüpfig, knurrt oder beißt nach Ihnen, tadeln Sie ihn sofort in derselben Sekunde mit Worten wie: Aus, Pfui, Nein. Späteres Tadeln bringt nichts mehr, da der Kleine dann schon vergessen hat um was es geht und überhaupt nicht versteht, warum Sie ihn tadeln. Schlagen Sie niemals ihren Hund, das ist immer der verkehrte Weg. Schläge erzeugt nur Angst und evt. Aggressionen der Hand und dem Menschen gegenüber.

Wenn Sie mit ihrem Welpen im Wald oder auf der Wiese spazieren gehen, lassen Sie ihn ruhig von der Leine, aber bleiben Sie immer in seiner Nähe. Man sagt zwar immer: “Keine Angst, er läuft nicht weg, ein Welpe hätte viel zu viel Angst allein loszulaufen”.
Aber über diese Brücke würde ich nicht unbedingt gehen.
Es ist immer sicherer ihn nicht aus den Augen zu lassen.

Manche Menschen dürften meiner Meinung nach überhaupt keine Hunde halten, diese sind: die es versäumt haben ihrem Hund ein Sozialverhalten beizubringen, den Hund nicht unter Kontrolle haben,
die ihren Hund nicht einschätzen können, oder die vom Hunde-Verhalten so viel Ahnung haben wie das Pferd vom bellen.

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