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Berlin by NachtEs war schon eine beeindruckende Lichtershow – das Festival of light. Vor allem der Gendarmenmarkt und auch das Brandenburger Tor erscheinen einfach gigantisch. Was man mit Licht doch so alles machen kann.
Gestern war ich am Kollwitzplatz unterwegs. Das erste Mal nach langen Jahren und ich erinnere mich noch gut an diese graue Tristesse von 1985. Früher ein Ghetto und heute so lebendig und bunt. Man sieht viel Kreativität und im Schein der Lichterketten und Leuchtreklamen – ein schöner Ort. Berlin lebt und die Jugend und die Touris setzen auf die Trends. Und das ist auch gut so. Denn es geht auch anders. Wenn andere Leute feiern und am Wochenende die Sperrstunden überziehen, müssen andere Mitbürger arbeiten. Zeitungen austragen zum Beispiel und das für ein Appel und ein Ei. Die können, unabhängig von der Arbeitszeit, auch gar nicht feiern weil die Moneten nicht ausreichen. Bedauerlicherweise kommt es auch vor, dass diese armen Schweine von anderen armen Schweinen auch noch belästigt und beraubt werden. Busfahrer, Droschkenkutscher … sie leben gefährlich. Auch das ist Berlin by Night. Ich wünsche Angela, Klaus und allen Anderen von der anderen Seite eine gute Nacht. Und viel Spass beim Regieren.
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