Archive | November, 2009

Seniorenheim – ich komme

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Seniorenheim – ich komme

Posted on 20 November 2009 by Astrid Lenz

Rollstuhl Jeder möchte so lange wie möglich in seinen eigenen vier Wänden wohnen bleiben.
Aber irgendwann kommt leider der Zeitpunkt, ob nun durch eine Krankheit oder das Alter,  wo  die ganz alltäglichen Dinge (sich waschen, einkaufen, kochen) nur noch beschwerlich oder gar nicht mehr zu bewältigen sind.

Meine Nachbarin ist mittlerweile 87 Jahre, ein wenig schwerhörig, das Sehvermögen hat  sehr nachgelassen, aber geistig ist sie noch voll auf der Höhe.
Zwischenzeitlich erledigte ich hre Einkäufe und anschließend wurde noch ein wenig geplauscht, soweit meine Stimmbänder das mitmachten.

Nachdem sie vor etwa zwei Monaten aus dem Krankenhaus kam (Schwächeanfall), fragte sie mich ob ich ihr ein Mittagessen zubereiten würde. Na klar, kein Problem.
Es sollte Rühreier mit Pellkartoffeln geben. Also verquirlte ich die Eier, Salz u. Pfeffer dazu, und ab in die schon heiße Pfanne damit.
Ich rührte fleißig drauf los, soll ja schließlich nicht anbacken.
Darauf sagt sie: ” Nu rühr mal nicht so viel, sonst ist das ja alles Matschepamps.
Komisch, ich rühre es immer, heißt doch auch Rühreier, oder? Egal, geschmeckt hat es ihr trotzdem.

Vor einiger Zeit fiel dann immer wieder das Wort “Seniorenheim”.
Sie fragte mich was ich davon halte, aber ehrlich gesagt, konnte und wollte ich ihr weder ab- noch zuraten. Auf ihre Bitte hin, sah ich mir einige Seniorenheime an und brachte ihr Prospekte.

Vorgestern war nun ihr großer Tag. Sie bezog ihr Neues Domizil, und wie sie sagt, gefällt es ihr dort sehr gut. Sie muß sich um nichts mehr kümmern, bekommt ihr Mahlzeiten, hat ein schönes Zimmer mit Balkon und ein Arzt ist immer vor Ort. Das gefällt ihr am besten, wie sie sagt. Dann wird sogar Lippenstift und Rouge aufgelegt.
Nur die Tabletten, die der Arzt ihr gibt, ihr aber von der Farbe her nicht gefallen, die wirft sie in die Toilette. Da hilft auch kein gutes zureden, was sie nicht will, will sie nicht.
Stur, aber herzlich.

Ich nahm an es würde sie belasten, diese Entscheidung getroffen zu haben.
Vorher 50 Jahre eine schöne 2Zimmer Wohnung, jetzt gerade mal 24qm Wohnraum.
Es ist ihr letzter Lebensabschnitt, ihre letztes zuhause.
Ich wünsche ihr noch ein paar schöne Jahre, wo sie sich verwöhnen lassen kann.
Ich werde sie, so oft ich kann besuchen.

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Ein Vize aus Berlin

Posted on 15 November 2009 by Lothar Hellmann

Endlich hat er es geschafft. Unser lieber Regierender Bürgermeister ist Vize- Vorsitzender der Sozial-Demokratischen Partei Deutschland. KW = VV von SPD. Von nun an wird es uns allen, allen Berlinern, besser gehen. Das kann man deutlich erkennen, die SPD wird mit ihren Zugvögeln Angela, Klausi und Siggi alles umkrempeln. Von wegen Rente mit 67 – nein, nein das wird bald geändert, liebe Wählerinnen und Wähler. Das wollten wir damals auch nicht so wirklich, wir haben eben ein Gesetz geschaffen um ein Gesetz zu schaffen. Agenda 2010 – mein Gott und bei CSU, war doch gar nicht so gemeint damals, wir haben uns das nur etwas anders vorgestellt. Wir wollten nur das Beste für Euch und ehrlich, wenn der Mielke nicht schon tot wäre, der hätte einen prima Ehrenvorsitzenden abgegeben.

Aber wir sind ja auch clever. Scheinbar hat sich das deutsche Volk daran gewöhnt, dass die Chefin Angela heisst und zu Obama oder allen anderen Amerikanern betet. GM- Henderson mal ausgenommen, denn der hat unsere Angela clever ausgenommen und so schön verarscht, wie das nur unsere Partei konnte. Wahre Freundschaft erkennt man eben an wahren Freunden. Darum war die unverbrüchliche Beziehung des ersten sozialistischen souveränen Staates aud deutschem Boden keine Freundschaft, sondern nur Bruderliebe. Brüderle eben, denn der liebt auch die Wirtschaft und Opel.

Wir waren aber bei Angela. Die Deutschen wollen unbedingt dass ihre Chefin Angela heisst. Und nicht Theo oder Franz oder Hoerst und erst recht nicht Guido. Haben wir doch clever gemacht, in vier Jahren heisst die deutsche Chefin wieder Angela. Nur trägt die dann roten Mini statt grünen Blazer. Und die Spitze unseres Vereins liest in der Zeit und bis dahin Adenauer.

Und wenn Hertha BSC das genwärtige Dilemma überstehen sollte, dann kommt auf einen Ramsauer mindestens zwei Gegenbauer. Und Tiefensee wird mit Seehofer Bürgermeister von ganz Berlin. Der eine richtet Olympia aus und der andere sorgt für Nachwuchs.

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Der Welpe und sein neues zuhause

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Der Welpe und sein neues zuhause

Posted on 09 November 2009 by Astrid Lenz

ich bin ein 11 Wochen alter Labrador MischlingIch bin ein 11 Wochen alter Labrador Mischling.

Ich glaube es gibt kaum etwas niedlicheres als ein Hundebaby (Welpe).  Sehr tapsig und ungelenkig wird die kleine   Welt in der Wohnung erkundet. Neue Gerüche und Geräusche, all dies ist sehr aufregend für den kleinen Neuankömmling.
Die erste Nacht in seinem neuen zuhause wird er furchtbar weinen(winseln).Keine Mama, keine Geschwister mehr da. Nehmen sie ihn einmal mit ins Bett, wird er jede Nacht winseln um wieder zu ihnen zu gelangen.
Das sollte man sich also gut überlegen, denn aus dem “Kleinen”, kann ja ein Riese werden, je nach Rasse.

Legen Sie einen dicken alten Pullover von sich, mit einem kleinen Wecker darunter, in seinen Hundekorb( erinnert ihn an den Herzschlag seiner Hundemama)und er wird selig schlafen. Manchmal hilft es auch, wenn man sich ein paar Minuten neben seinen Korb setzt, ihn streichelt und  beruhigend auf ihn einredet.

Der kleine Welpe wird  alles erschnüffeln und ausprobieren wollen.
Er wird an liegen gelassenen Socken rumkauen, Schuhe anknabbern oder mal wegen seiner unkoordinierten Beinbewegungen so manch einen Gegenstand umwerfen, und garantiert auch eine kleine Pfütze hinterlassen.
Aber seien wir mal ehrlich: Wer kann einem 8-16 Wochen alten Welpen  schon böse sein.
Man sagt sich: das lernt er ja alles noch!.
Leider falsch! In dem Moment wo sie den kleinen Kerl zu sich nachhause holen, sollte man mit Grunderziehung anfangen.

Ob er nun etwas kaputt knabbert und eine Pfütze hinterlässt, nehmen sie den Welpen am Nacken und schütteln sie ihn kurz (so handelt die Hundemutter auch) dazu ein klares “Nein oder Pfui” das ist als Strafe ausreichend. Und nur an Ort und Stelle und unmittelbar danach sind diese Strafen wirksam.
Schläge wäre komplett verkehrt, damit erzeugen Sie nur Angst und evt. spätere Aggressionen gegenüber der Hand. Die Hand ist zum streicheln gedacht, nicht als Schlaginstrument.

Ich habe damals festgestellt dass man einen Welpen am schnellsten so stubenrein bekommt. 10 Minuten nachdem er gefressen hat muss er, und nachdem er vom schlafen aufwacht.
Sofort mit dem kleinen runter, an den Baum setzen und warten bis er sein Geschäft gemacht hat, ausgiebig loben= (Brav, Guter Hund oder ähnliches ) und dann geht es zurück in die Wohnung. Es wird nicht lange dauern und ihr Welpe wird sauber (stubenrein) sein.

Viele Leute, die sich einen Hund anschaffen fahren extra zu einem Züchter, ich habe meinen Welpen damals bei einer Privatperson in Berlin Charlottenburg gekauft, und habe es nicht bereut. Auch Privatleute verkaufen gute und gesunde Hundewelpen, nicht nur Züchter.

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